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IGUAL&GUGGENHEIM

36 rental apartments . Wetzikon

IGUAL&GUGGENHEIM . 36 rental apartments . Wetzikon Radek Brunecky afasia (3)

IGUAL&GUGGENHEIM Architekturbüro . photos: © Radek Brunecky

The cooperative settlement “Rimini” is based on the permeable and open building structure of the residential area. With three four-storey apartment buildings, the project takes the scale of the neighbouring surroundings as a starting point. The buildings are set at an appropriate distance from each other, so that pleasent views are created. This is also supported by the slightly bent longitudinal facades. The volumes are kept simple and cubic. The architectural expression of the new buildings with a regular rythm of French windows, room-high shutters and slightly projecting roofs conveys an almost Mediterranean, welcoming atmosphere.

 

The 36 rented apartments, which are suitable for the elderly and disabled, have been designed to be cost-effective and compact: The floor plan layout with an open and flowing spatial figure for kitchen, dining and living replace unnecessary circulation areas and offers a high degree of flexibility in use.

The new built volumes will be connected to the existing cooperative housing estate by means of an integrative path system consisting of different recreational and meeting zones. In the transition from old and new settlement, a square with a common room will be offered as a cross-generational meeting place. The houses have generous entrance halls, which are connected to this network of paths within the settlement. The urban development is supported by a simple surrounding concept: A meadow with short trunk trees is to be found on the entire plot, conventional lawns are planted around the houses. “Garden islands” detached from the buildings are available to the “garden apartments” together with loggias as additional resting place. The urban planning challenge consisted in the implementation of an adequate development proposal in a neighbourhood that is characterised by mainly small buildings.
In the heterogeneous surroundings, the three houses archieve their own and deliberately reserved identity.
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Project: 36 rental apartments
Construction: 2016-2019 (in two stages)
Photo: Radek Brunecky
Architects: Sancho Igual and Yves Guggenheim

 

 Neubau einer Genossenschaftssiedlung in Wetzikon

Die Genossenschaftssiedlung “Rimini“ orientiert sich an der durchlässigen und offenen Bebauungsstruktur des Wohnquartiers. Mit drei viergeschossigen Mehrfamilienhäusern wird der Massstab des benachbarten Umfelds aufgenommen. Die Baukörper sind in angemessener Distanz zueinander gesetzt, so dass attraktive Aus- und Durchblicke entstehen. Durch die leicht geknickten Längsfassaden wird dies zusätzlich unterstützt. Die Volumen sind einfach und kubisch gehalten. Der architektonische Ausdruck der Neubauten mit sich wiederholenden französischen Fenstern, raumhohen Fensterläden und leicht ausladenden Dächern vermittelt ein beinahe mediterranes, wohnliches Ambiente. In der heterogenen Umgebung schaffen die drei Häuser eine eigene und bewusst zurückhaltende Identität.
Die insgesamt 36 alters- und behindertengerechten Mietwohnungen sind kostengünstig und kompakt konzipiert: Das Grundrisslayout mit einer offenen und fliessenden Raumfigur für Küche, Essen und Wohnen verzichtet auf unnötige Zirkulationsflächen und bietet eine hohe Nutzungsflexibilität.
Die neue Überbauung wird mit der bestehenden Genossenschaftssiedlung mittels eines integrativen Wegsystems aus unterschiedlichen Aufenthalts- und Begegnungszonen verbunden. Im Übergang von alter und neuer Siedlung wird ein Siedlungsplatz mit Gemeinschaftsraum als generationenübergreifender Treffpunkt angeboten. Die Häuser verfügen über grosszügige und durchschüssige Eingangshallen, die an dieses siedlungsinterne Wegnetz angebunden sind. Die städtebauliche Setzung wird durch ein einfaches Umgebungkonzept unterstützt: Um die gesamte Parzelle wird eine Magerwiese mit punktuell kurzstämmigen Bäumen vorgeschlagen, um die Häuser herum wird konventioneller Rasen gepflanzt. Von den Gebäuden losgelöste “Garteninseln“ stehen den Gartenwohnungen nebst Loggien als zusätzliche Sitzplätze zur Verfügung. Die neue Siedlung etabliert eine vergleichsweise hohe Ausnützung im Quartier. Der planerische Eingriff erfolgt im Sinne des stets propagierten, verdichteten Bauens. Die städtebauliche Herausforderung zeigte sich im Implementieren eines adäquaten Bebauungsvorschlags in einer Nachbarschaft, die von mehrheitlich kleinkörnigen Bauten geprägt ist.